Kreisklasse Oberer Wald 2015/2016
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Nach einem 3:0-Sieg gegen die SpVgg Brandten und einer 0:1-Niederlage gegen die SpVgg Schweinhütt ist der TSV-Bodenmais in der zweiten Runde des Toto-Pokals ausgeschieden.

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Einmal Bayern München und zurück - Andreas Ismair (33) aus Bodenmais: Er kickte einst beim FC Bayern

Als Jugendlicher kickte der Bodenmaiser Andreas Ismair beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft, später war er Profi beim FC Augsburg. Der Durchbruch blieb ihm trotzdem verwehrt. Heute lenkt der 33-Jährige das Spiel seines Heimatvereins in der Kreisklasse.

Die Vergangenheit hat er in mehrere Kisten eingeschlossen. "Puh, die habe ich schon ewig nicht mehr geöffnet", sagt Andreas Ismair, bevor er mit glänzenden Augen ein Trikot des AC Milan aus dem Pappkarton kramt. "Haben wir damals tauschen dürfen, das war immer ein Highlight", sagt er und mustert das rot-schwarze Jersey. Milan, Manchester United, PSV Eindhoven, die Bundesligaclubs sowieso: Ismair hat sie alle gesehen, die Topmannschaften, ist gegen sie auf dem Rasen gestanden. Als 15-Jähriger lebte der Bodenmaiser den Traum aller Nachwuchsfußballer: Er kickte für den FC Bayern München und in der U15-Nationalmannschaft, wurde später Profi beim FC Augsburg. Der Durchbruch blieb dem Waidler allerdings verwehrt. "Es war eine schöne Zeit, schlussendlich hat es halt nicht sollen sein", sagt Ismair.

Begonnen hat Ismairs Fußball-Karriere bei seinem Heimatverein TSV Bodenmais, bei dem er erstmals mit sechs Jahren die Fußballschuhe schnürte. Über den SC Zwiesel und diverse Auswahlmannschaften spielt sich der damals 15-Jährige in den Fokus der Profi-Nachwuchsmannschaften, triumphiert an der Seite von Thomas Hitzlsperger und Zvjezdan Misimovic in Duisburg mit der Bayernauswahl beim Länderpokal 1997. "Das war für mich der Türöffner. Hermann Hummels, der Vater von Mats, war damals Bayern-Trainer und hat mich und den Viechtacher Uli Mayer zu Bayern München geholt." Auch die Münchner Löwen wollten den Bodenmaiser gerne haben. "Der Wildmoser hat meinen Papa angerufen und gesagt: ,Das kann doch nicht sein, dass ein Waidler zu den Roten wechselt.’ Aber da war mit Bayern schon alles fix, Sechzig war einfach zu spät dran", erklärt Ismair mit einem Lächeln.

Das Jugendhaus der Bayern an der Säbener Straße wird seine neue Heimat. Anfangs keine leichte Zeit für den heimatverbundenen Fußballer. "Natürlich ist es ein großer Schritt in dem Alter nach München zu ziehen", sagt er rückblickend. Zu Gute kommt ihm, dass seine Schwester Claudia in München arbeitet. "Sie war mein familiärer Bezugspunkt, dadurch war das Ganze schon leichter." Doch auch Vater Siegfried, Mutter Christine und der ältere Bruder Markus unterstützen ihn, besuchen ihn, so weit die Zeit das erlaubt. Dass er die meisten Spieler seines Jahrgangs 1982 schon aus der Bayernauswahl kennt, erleichtert die Eingewöhnung zudem. "Ich war nicht der Neue, sondern sofort akzeptiert."

Vormittags Real-, später Fachoberschule, nachmittags Training – sechs Mal die Woche plus Spiel am Wochenende: Das ist fortan sein Rhythmus. Unter den Trainern Udo Bassemir und Hermann Hummels wird viel wert auf Technik und Taktik gelegt. Doch auch im Kraftraum muss der begabte, in der Defensive eingesetzte Linksfuß (Vorbild: Paolo Maldini) schwitzen und bekommt dort häufig die Profis um Giovane Elber und Bixente Lizarazu zu Gesicht. "Das war schon toll, in dem Alter bist du natürlich auch Fan von diesen Spielern. Normalerweise haben wir ja an der Säbener Straße auf den Nebenplätzen trainiert."

Höhepunkt in dieser Zeit ist für Andreas Ismair die Berufung in die U15-Nationalmannschaft. Unter Trainer Erich Rutemöller absolviert er gemeinsam mit bekannten Namen wie Thomas Hitzlsperger, Andreas Hinkel oder Markus Feulner einen Einsatz gegen Frankreich. "Das Ergebnis weiß ich nicht mehr, aber das Erlebnis an sich, mit Hymne und allem, hat sich natürlich tief eingebrannt." Das DFB-Trikot von damals hat heute ebenso einen Ehrenplatz in der Ismairschen Sammlung. "Wahnsinn, dass ich da einmal reingepasst habe. Da war ich noch richtig fit", sagt er schmunzelnd.

Zwei Jahre spielt Andreas Ismair in der B-Jugend des Rekordmeisters. Mit dem altersbedingten Ausscheiden trennen sich dann die Wege. "Bayern hat die Nachwuchsarbeit umgestellt, die Kader massiv verkleinert und nur noch die aktuellen Nationalspieler, darunter auch Philipp Lahm, übernommen. Da hat es dann für mich einfach nicht mehr gereicht, nachdem ich auch mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte."

15 bis 20 Juniorenspieler müssen damals den FCB verlassen, der sich bemüht, die Teenager bei Nachbarclubs wie Unterhaching unterzubringen. Die Wahl Ismairs fällt jedoch auf den FC Augsburg. Dort ist der ehemalige Jugendkoordinator der Bayern, Heiner Schuhmann, eine Art Mentor für Ismair, neuer A-Junioren-Coach. Außerdem stimmt die Perspektive, ein Anschlussvertrag für die FCA-"Erste", die zu dieser Zeit in der drittklassigen Regionalliga Süd um Punkte kämpft, gibt den Ausschlag gegenüber dem TSV 1860 München, bei dem Ismair – der viele Löwenspieler kennt und in der Wirtschafts-FOS "bester Kumpel" und Sitznachbar von Benny Lauth ist – zwar den Fitnesstest absolviert, der jedoch nur einen A-Jugend-Vertrag in Aussicht stellt.

Im ersten Jahr beim FCA pendelt der Bayerwäldler noch von München nach Augsburg. Nach Abschluss des Fachabiturs im Jahr 2000 erfolgt dann der Umzug. Während beim FC Bayern noch ein kleines Taschengeld und eine Bahncard reichen müssen, kann sich der damals 18-Jährige mit seinem Zivigehalt und dem FCA-Zuschuss gut über Wasser halten.

In der A-Junioren-Regionalliga trifft er auf die ehemaligen Spezln von Bayern, auf den VfB Stuttgart oder Eintracht Frankfurt, fliegt ins Trainingslager nach Mexiko und klärt mit den Vereinsoberen schon seine Zukunft bei den Senioren. "Ich hatte einen Vertrag für die Regionalliga-Mannschaft, die zu dieser Zeit Alfons Higl trainierte. Nachdem ein Sponsorenvertrag nicht zustande kam, erhielt der Verein aber vom DFB keine Lizenz und musste in die Bayernliga zwangsabsteigen", schildert der 33-Jährige die damals schwierige Lage. In der Bayernliga will der FCA mit jungen Spielern wie Ismair einen Neuanfang wagen – "so zumindest haben mir es die Verantwortlichen schmackhaft gemacht. Ich habe einen neuen Arbeitsvertrag erhalten und auf viele Einsätze gehofft".

Die Hoffnung Ismairs erfüllt sich allerdings nicht. Lediglich achtmal spielt er für den FCA unter Trainer Gino Lettieri, der heute erfolgreich den MSV Duisburg coacht."Dann ist Walther Seinsch gekommen, hat die Schulden gezahlt und den Verein komplett umgekrempelt. Der Aufstieg war plötzlich Pflicht, der Kader wurde mit zahlreichen Profis vergrößert und ich bin als 18-Jähriger nur noch auf der Bank gesessen." Erneut ist Heiner Schuhmann sein Ansprechpartner, der ihn schließlich zum Stadtrivalen Schwaben Augsburg vermittelt, für den Andreas Ismair in der Landesliga aufläuft. "Klar hätte ich meinen Vertrag beim FCA absitzen können, aber mit 18 möchtest du spielen, spielen, spielen."

Das endgültige Ende aller Profi-Träume kommt im Winter 2002. "Schwaben Augsburg hatte finanzielle Probleme, dass du regelmäßig Geld bekommen hast, war schwierig", erzählt Ismair. Auch privat muss er damals einiges in Kauf nehmen. Freundin Sandra, mit der er heute verheiratet ist, wohnt im Bayerwald, pendelt unentwegt nach Augsburg. "Irgendwie wollte ich einfach wieder heim nach Bodenmais, Beruf und Familie in den Vordergrund stellen, nicht mehr den Fußball", erklärt er rückblickend den Entschluss, seinen Vertrag aufzulösen. "Das ist mir überhaupt nicht mehr schwer gefallen. Im Gegenteil: Es war befreiend, nach vorne zu schauen."

Nach seiner Rückkehr nach Bodenmais schlägt er Anfragen von höherklassigen Vereinen aus der Region aus. "Ich hatte den Entschluss gefasst, Fußball nur noch als Hobby zu betreiben, wollte keinen Aufwand mehr damit haben und so bin ich bei meinem Heimatverein Bodenmais gelandet." Bis heute lenkt Ismair das Spiel des TSV, sprang beim Kreisliga-Absteiger zuletzt sogar als Trainer ein.

Nach einer Banker-Lehre arbeitet er seit 2006 als Versicherungs-Außendienstler für ein Deggendorfer Bankhaus, lebt mit Frau Sandra und Sohn Alexander (10) in seinem Heimatort. Nur noch selten wird er auf seine Zeit beim FC Bayern angesprochen. "Die junge Generation weiß das teilweise gar nicht", sagt er. Dass der FC Augsburg mittlerweile in der Bundesliga für Furore sorgt, freut Bayernfan Ismair, auch wenn er zu beiden Ex-Clubs keinen persönlichen Bezug mehr hat. "Es ist schon schade, dass man die Kontakte über die Jahre verliert. Es war eine wirklich schöne Zeit mit den Jungs in München und Augsburg." Die Doppelpässe mit "Hitz the Hammer" oder "Zwetschge" Misimovic werden für immer in Ismairs Erinnerung bleiben. Und wenn’s doch mal hapert, dann holt er ab und an eben seine Pappkartons heraus.
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TSV 1905 Bodenmais hat eine Veranstaltung erstellt. ... See MoreSee Less

Gedenkspiel: Wurzer-Allstars - Strohmeier-Kraus-Elf

Juli 18, 2015, 4:00pm

Glück-Auf-Stadion

Am Samstag, 18.07.2015 findet die dritte Auflage des Franz-Wurzer-Gedenkspiels statt. Dieses Mal spielen die Wurzer-Allstars gegen die C-Jugend-Meistermannschaft von 1999, die ihrer verstorbenen Mits...

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TSV-Mitternachts-Beachvolleyball-Turnier

Juli 24, 2015, 9:00pm - Juli 25, 2015, 12:00am

Glück-Auf-Stadion

Am Freitag, 24.07.15 ab 21:00 Uhr (nach der Spielerversammlung) ist wieder das traditionelle Mitternachts-Volleyball-Turnier der Sparte Fußball geplant. Findet natürlich nur bei entsprechender Witt...

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Freundschaftsspiel am 26.06.2015 im Bodenmaiser Glück-Auf-Stadion vor knapp 2.000 Zuschauern

Mehr Bilder:
httpa//:///www.fupa.net/galerie/…

http://www.heimatsport.de/fotos/fotostrecken/fussball_profis/?em_cnt=1726713&em_art=gallery

Spielbericht:
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Freundschaftsspiel am 26.06.2015 im Bodenmaiser Glück-Auf-Stadion vor knapp 2.000 Zuschauern Mehr Bilder: httpa//www.fupa.net/galerie/ssv-jahn-regensburg-tsv-1860-muenchen-101728/foto2.html:::http:/...

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TSV: Heute Fahrt zum St. Guntherfest nach Rinchnach. Abfahrt um 18.30 Uhr am Rathaus. ... See MoreSee Less

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Der TSV gratuliert Defensiv-Mann Dominick "Bermuda" Hirtreiter zum 21. Geburtstag !! ... See MoreSee Less

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Zum Abschluss der Trainingslager gewannen die Löwen den Test gegen Jahn Regensburg mit 2:1. Danach ging es zurück nach München. Die Bilder vom Spiel: bit.ly/1LBBa2H #tsv1860 #ELIL

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Letzte Trainingseinheit auf dem heiligen Glück-Auf-Stadion-Rasen vor dem Match gegen den SSV Jahn Regensburg ... See MoreSee Less

Heute Vormittag steht eine lockere Einheit auf dem Programm. Unsere Jungs sind dazu auf dem Platz, heute Mittag wird hier um 15 Uhr der zweite Test gegen Regensburg angepfiffen. #tsv1860 #ELIL

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